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Parkett &
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Schreiber
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Parkett: Was den Holzboden nachhaltig macht

Parkett wird aus Holz hergestellt und damit aus einem nachwachsenden Baustoff, den man in der Natur findet. Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, setzt auf die Verlegung eines wohngesunden Belags und verbessertes Raumklima. Aber nicht nur der Aspekt der Wohngesundheit oder aber die natürliche Optik sprechen für die eleganten Holzfußböden. Auch unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit wählen Verbraucher mit Parkett den idealen Fußboden für ihre eigenen vier Wände. Erfahren Sie jetzt mehr darüber, warum Echtholz in Sachen Umweltbewusstsein die ideale Entscheidung ist.

Nutzungsdauer & Recycling

Vergleicht man die Ökobilanzen diverser Bodenbeläge, zeigen sich in Bezug auf Parkettböden nur sehr geringe Auswirkungen auf die Umwelt, weshalb Parkett derzeit besonders im Trend liegt. Dies ist insbesondere auf die lange Lebensdauer des Bodenbelags zurückzuführen. Neben der langen Nutzungsdauer trägt auch die Recyclingfähigkeit von Parkett dazu bei, dass der Fußboden als umweltfreundlichster Bodenbelag gilt. Schließlich ermöglicht die Doppelfunktion von Holz wie Eiche als Rohstoff und Energieträger eine nahezu vollständige Nutzung der Ressourcen. Zieht man eine Ökobilanz der gesamten Wertschöpfungskette, wird bei der Produktion von Parkettboden aus Holz weniger Energie benötigt als für andere Beläge. Wenn Ihr Holzboden nach Jahren der Nutzung einem anderen Fußboden weichen muss, können Sie durch die thermische Verwertung sogar bis zu zwei Drittel der insgesamt im Lebenslauf des Parkettbodens benötigten Primärenergie wieder bereitstellen. Unterm Strich machen zwei Aspekte den Holzfußboden unter ökologischen Gesichtspunkten besonders empfehlenswert: die Verwendung regenerativer Rohstoffe und die ausgeglichene CO2-Bilanz.

Zertifizierung von Parkettboden

Die Ökobilanz und damit die Umweltverträglichkeit fällt in der Regel bei regionalen Produkten am günstigsten aus. Ein Vorteil von Holz aus Europa, das zu Parkett verarbeitet wird: der Großteil wird aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen. Hierbei gilt es, die Zertifizierungssysteme FSC und PEFC zu unterscheiden.

Die Abkürzung FSC steht für „Forest Stewardship Council“. Der FSC zielt auf die globale Förderung einer umweltgerechten, sozial förderlichen sowie wirtschaftlich tragbaren Waldbewirtschaftung ab. Vertreten in mehr als 80 Ländern wurden für die FSC-Kennzeichnung zehn Prinzipien und 56 Indikatoren gebildet. Diese bilden die Grundlage für die FSC-Standards zur Waldbewirtschaftung, die auf der ganzen Welt Gültigkeit besitzen und als transparent sowie einheitlich gelten. Wird in der Forstwirtschaft von Wäldern auf diese Standards geachtet, können die entsprechenden Wälder sich dies mit der genannten Zertifizierung bestätigen lassen.

Die Abkürzung PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“. Dahinter verbirgt sich Deutschlands größte unabhängige Institution, die der Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung dient. Ganze 7,3 Millionen Hektar Wald sind in Deutschland mit dem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet.

Woran Sie Echtholz erkennen

Ebenfalls sollten Sie auf das „Real-Wood“-Zeichen achten. Dies kennzeichnet echte Holzfußböden und sagt letztlich aus, dass die Nutzschicht des entsprechenden Belags aus echtem Holz ist. Damit schützt diese Kennzeichnung Sie als Verbraucher vor Holzimitaten. So werden Sie beim Kauf von Parkett nicht enttäuscht, sodass Sie sich nach dem Verlegen lange an Ihrem nachhaltigen Holzfußboden erfreuen können.

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